Fasten – Entlastungstag

Um sich auf die kommenden Tage einzustimmen, dass ich eine neue Ernährungssituation mit Gemüsebrühe, Wasser und Tee haben werde, benötige ich einen Entlastungstag. Mit diesem heutigen Tag habe ich wenig und einfach gegessen und viel getrunken. Zum Frühstück gab es einen Avocado-Kiwi-Smoothie, dazu einen halben Liter stilles Wasser mit frischer Zitrone im Glas. Zwischendurch Cashewkerne und wieder stilles Wasser. Eine Scheibe Eiweißbrot und einen Teelöffel Apfelmuss mit Leinsamen. Der Entlastungstag ist auch gut geeignet, die Gemüsesuppe für die kommenden Tage zuzubereiten. Also Gemüse geschnippelt, natürlich jeder wie er es mag. Bei mir gab es Zucchini, Karotte, Kohlrabi, Lauch, Kartoffel. Ich habe noch etwas mit Pfeffer und Curry gewürzt. Einen Teller inklusive Gemüse gab es heute am Entlastungstag zum Mittag. Ansonsten wird das Gemüse eingefroren und die Brühe bleibt für die nächsten Fasten-Tage im Kühlschrank.

Der Entlastungstag und das Entlasten heißen auch, seelische Last abzuwerfen, Hektik und Stress abzubauen, Spannung loszulassen und zu sich zu kommen. Im Buch von Hellmut Lützner las ich auch, dass der Einstieg ins Fasten mit einem Entspannungstag viel besser gelingt. Bei mir hat das heute nicht hundertprozentig geklappt, da mein Rechner nach dem Update heute morgen meine Passwörter nicht mehr kennen wollte. Das hat mich den halben Tag aufgehalten und abgelenkt und ja auch gestresst. Ich hoffe, ich kann die „verlorene“ Zeit aufholen, wenn ich früher als sonst ins Bett gehe.

Was und wie war es heute?

  • Avocado-Kiwi-Smoothie
  • 1 Handvoll Cashewkerne
  • 1 Teller Gemüsesuppe
  • 3 Liter Wasser
  • 2 Teelöffel Leinsamen mit 2 Teelöffel Apfelmuss
  • 1 Scheibe Eiweißbrot (ohne Belag)
  • Müdigkeit (wahrscheinlich, weil ich keinen Kaffee hatte)
  • Mittagsschlaf
  • Gemüsesuppe gekocht und mir dabei Zeit gelassen
  • Stress/Anstrengung wegen fehlerhaftem Rechner-Update
  • Vorbereitung Glaubersalz für den ersten Fastentag
  • etwas wackelig auf den Beinen
  • fühle mich etwas kraftlos und friere (heute ist es aber auch wieder kühler draußen)

Die Fastenwoche hat begonnen und ich bin mega gespannt, wie dieses Glaubersalz schmeckt und wirkt. Ist es wirklich so grausam im Geschmack? Soll ich vor der Einnahme morgen lieber heute schon eine Leseecke im Bad einrichten, damit der Weg zu meiner neuen Freundin, der Kloschüssel, in Sekunden erreichbar ist?

Ich bin sehr gespannt und neugierig und werde weiter berichten und finde das ein tolles Experiment. Allerdings darf ich nicht enttäuscht sein, wenn ich nicht den Effekt haben werde, wie Verena im 3sat nano Beitrag. Denn wir dürfen nicht vergessen: Es ist die Krankheit mit den tausend Gesichtern.

[kleiner Hinweis zum Glaubersalz-Tag: ich musste diesen Tag (war geplant für heute) aus organisatorischen Gründen um einen Tag verschieben]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.