Kaffee

Foto: D. Leidenheimer

Mein zweiter Vorname ist Kaffeetante und eigentlich sollte ich diesen Namen für meine Gesundheit am besten gar nicht tragen. Egal wie stark der Kaffee-Schweinehund ist, ich trinke, seit ich wieder im Büro sitze, Kaffee am morgen und Kaffee am vormittag und Kaffee zu Mittag und auch gern Kaffee am Abend. Trinke ich mal mehrere Tage keinen Kaffee, schau an, ich kann besser laufen.

Warum ist es denn so schwer, dem Kaffeetrinken zu kündigen? Das müsste doch ganz einfach sein, wenn ich merke „hey ohne Kaffee gehts mir besser“! Aber nein, ich trinke sogar jetzt während ich den Artikel schreibe einen Espresso. Vor einigen Monaten hatte ich es geschafft für einige Wochen keinen Kaffee zu trinken, dann ging es wieder los und das Laufen hat sich verschlechtert, das allein sollte doch der Grund sein, damit aufzuhören. Wenn das mit dem eigenen Willen nicht funktioniert, müssen Anstöße aus dem Netz her: […] Wer nach Kaffeegenuss Herzklopfen, Schwindel und Kreislaufbeschwerden erlebt, muss sich den Kaffee meist nicht abgewöhnen, da die unmittelbaren Kaffeeauswirkungen in diesem Falle so unangenehm sind, dass die Betroffenen das Kaffeetrinken gar nicht erst anfangen […] Diese Einstellung funktioniert bei mir leider nicht und das sollte sich ändern.

In meiner Fastenwoche bin ich wunderbar ohne Kaffee ausgekommen und er fehlte mir nicht. Da muss ich wieder hinkommen und das schaffe ich auch. Der Wille kickt den Schweinehund.

Mich würde sehr interessieren ob es dir auch so geht, dass du merkst, dass sich durch Kaffeekonsum Verschlechterungen einstellen.

Wie es bei Zentrum der Gesundheit steht kann sich die Abgewöhnungsphase als recht schwierig gestalten. Entweder der ganz krasse Entzug von jetzt auf gleich oder das langsame Abgewöhnen. Ich probiere ab morgen das letztere und beobachte wiedermal, wie sich das auf mein Laufen auswirkt. Ich verzichte seit langer Zeit auf Milchprodukte, auf Alkohol, auf Gluten, esse sehr wenig bis gar kein Fleisch, esse wenig Zucker….Kaffee muss eine Droge sein … mein Name ist Daniela und ich bin Drogenabhängig. Ups. Auf in den Entzug, es ist für meine Gesundheit.

schreibe mir gern einen Kommentar, wie ist das bei dir mit dem Kaffee?

4 Gedanken zu „Kaffee

  1. Andrea

    Gibt es denn keinen Ersatz, den man nehmen kann? Wie koffeinfreier Kaffe o.ä.?

  2. Dany

    koffeinfreien Kaffee habe ich auch schon probiert. Ich denke ich finde einfach kein Maß für die Menge, die ich trinke 😉

  3. Marc

    Ich habe bei mir noch auf keinen Zusammenhang zwischen Kaffeegenuss und Laufverdruss geachtet. Aber dafür trinke ich wahrscheinlich eh viel zu wenig (max. 3 Tassen/Tag). Aber auf die paar Tassen zu verzichten, fänd ich auch schade. Immer diese Abwägungen… 😉

  4. zeitgedanke Beitragsautor

    Ja vorallem diese Einschränkungen immer. Aber wie auch bei der MS mit den tausend Gesichtern ist der Kaffeeverzehr mit seinen Auswirkungen wohl auch bei jedem anders. Ich hab vor Jahren mal gelesen, dass Kaffeetrinken positive Eigenschaften für die MS hätte. Das hängt sicherlich alles auch mit dem Säure-Basen-Haushalt zusammen. Am besten ich höre einfach auf meinen Körper, der ist eh schlau und sagt und zeigt was er nicht will. 🙂

    Liebe Grüße Dany

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