Fastenarten

Beschäftigt man sich mit Fasten erfährt man von einigen weiteren Fastenarten. Mir bisher ist die Heilfastenmethode bekannt mit flüssiger Nahrung Wasser, Tee und Gemüsebrühe. Was gibt es denn noch?

 

 

 

[Quelle/Foto: Eimava.de]

Basenfasten

  • 10 Tage streng basisch ernähren
  • Obst, Gemüse, Nüsse, Kräuter, Sprossen, hochwertige Öle
  • freiwilliger Verzicht auf säurebildende Nahrungsmittel (tierisches Eiweiß und Getreide)

Säurebildner (säurebildende Lebensmittel) sind:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Milch und Milchprodukte
  • Ei
  • alle Getreidearten und Getreideprodukte wie Nudeln, Brot und alle Sorten von Gebäck
  • Zucker und alle Süßigkeiten
  • einige Nüsse
  • Spargel
  • Rosenkohl
  • Artischocken
  • Hülsenfrüchte
  • Kaffee
  • Espresso
  • Schwarztee, grüner Tee, weißer Tee, Früchtetee
  • Limonaden, Energy Drinks, Cola, Alkohol

Das Basenfasten ist eine Entschlackungsvariante, bei der man ausschliesslich Mahlzeiten aus rein basischen Lebensmitteln zu sich nimmt. Im Gegensatz zum Heilfasten – bei dem man nur Wasser oder auch Säfte zu sich nimmt – kann man sich beim Basenfasten also satt essen. Da man belastende und ungesunde Lebensmittel meidet und gleichzeitig sehr vitalstoffreich isst, kann der Organismus während des Basenfastens sehr gut Schlacken und Säuren abbauen sowie Heil- und Regenerationsprozesse einleiten.

Saftfasten

  • täglich bis zur drei Liter frisch gepressten Obst- oder Gemüsesaft
  • Gemüsebrühen, Kräutertees
  • der Körper erhält eine Extra Portion Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien
  • rein flüssige Ernährung entlastet die Verdauungsorgane
  • maximal drei Wochen Saftfasten, ideal sind 5 – 7 Tage, besser 1- 3 Tage
  • während des Saftfastens entsteht Mangel von Eiweiß
  • Hinweis: Bei einigen chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Gicht, Diabetes oder Magen-Darm-Erkrankungen ist es nur bedingt zu empfehlen, da sich die Symptomatik verschlimmern kann.

Suppenfasten

  • besonders schonende Fastenform
  • eine Form des Heilfastens
  • geeignet für Menschen mit empfindlicher Verdauung
  • pürierte Gemüsesuppen (keine Gemüsebrühe)
  • drei warme Mahlzeiten am Tag

Schleimfasten

  • besonders magenschonende Fastenform
  • mehrere Tage Reis-, Hafer-, Dinkel- oder Leinsamenschleim
  • Aufnahme von vielen Kohlenhydraten und Eiweißen
  • kaum Abbau von Muskelmasse
  • Schleimfasten eignet sich als Einstieg für Heilfastenkur

F.X.-Mayr-Kur

  • dient zur Entschlackung des Körpers und Darmsanierung
  • Mindestdauer 3 Wochen
  • optimal stationär in Fastenklinik
  • Start mit Darmreinigung, leichte Kost und Tee
  • während der Kur Tee, Milch und trockenes Brot oder leichte Schonkost
  • wichtiger Bestandteil dieser Fastenform: intensives Kauen der Nahrung

Intermittierendes Fasten

  • Intervallfasten (eher Ernährungsform und keine Fastenform)
  • Ernährungsthytmus unserer Urahnen
  • 1 Fastentag pro Woche oder jeden Tag 16, 18 oder auch 20 Stunden fasten
  • sehr gut geeignet für Einsteiger
  • ganzen Tag auf feste Nahrung verzichten, sondern darf während 8, 6 oder 4 Stunden essen, den Rest der Zeit nimmt man weder kalorienhaltige Getränke noch Speisen zu sich. Nun sollte man aber in diesen 4 bis 6 Stunden natürlich nicht permanent essen, sondern zwei Mahlzeiten zu sich nehmen und ausserdem in jedem Fall ein Überessen vermeiden.
  • Tagesablauf könnte sein: Man nimmt die erste Mahlzeit (ein spätes Frühstück oder ein frühes Mittagessen) um 11 Uhr ein und schon um 16 Uhr gibt es das Abendessen. Man fastet also von etwa 17 Uhr (Ende der zweiten Mahlzeit) bis am nächsten Tag um 11 Uhr. Eine dritte Mahlzeit fällt somit aus.

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