kleiner Zwischenstand zum Wochenende

Wie konnten wir damals nur überleben ohne Rechner, ohne die schnelle Informationsfindung, ohne Wikipedia, ohne Google, ohne die tausend tollen Blogs im Internet? Tja es hat trotzdem funktioniert und die Freizeit war entspannter, luftiger, die Brillenstärke war geringer, der Druck up-to-date zu sein war kleiner und jetzt sitz ich da und warte auf die fertige Reparatur meines Rechners.

Beiträge am Handy schreiben macht weniger Spaß, weil die Tasten so klein sind, das Display zeigt die Seite nicht in ihrer gesamten Breite, ein ständiges gescrolle und der Akku ist so schnell leer und ich geh auf die Suche nach meiner PowerBank, die nie dort liegt, wo ich sie vermute.

Und der Zwischenstand? Ich habe tausend Beitragsthemen im Kopf, ich nehme an der Amsel-Umfrage „Körperliche Aktivität bei Multipler Sklerose“ teil, ich freue mich, dass heute Freitag ist und ich fühle mich zur Zeit recht glücklich. Ich werde angesprochen, dass ich besser laufe, da bin ich gleich noch viel glücklicher. Geht das? Ich finde schon. Tolles Gefühl und das Wissen „hey das ist alles gut so wie es ist“. Aber immer mit dem Hintergedanken „genieß es, aber wisse, es bleibt vielleicht nicht immer so“, aber daran mag ich jetzt nicht denken.

Naja und auf den morgigen Samstag freue ich mich schon, weil ich Marc kennenlerne, der meinen Blog liest und ich bin sehr gespannt auf unsere Gespräche morgen und ich werde mir ein Stück Käsekuchen gönnen. Hoffentlich gibt es auch welchen im Café 😉

Die linolsäurearme Ernährung finde ich immer noch hart in der Umsetzung und werde die Tage Nahrungsmittel mit den Linolsäurewerten in meinem Blog posten. Ab heute Abend möchte ich dreimal die Woche ins Fitnesstudio gehen, ich habe endlich ein Fitnessstudio in Mainz gefunden, das mir zusagt. Nächste Woche bin ich wieder vor der Arbeit bei meiner SRT-Therapie, darüber kommt demnächst auch ein Artikel von mir. Ich habe eine 40-Stunden-Woche und finde die gar nicht mehr so schlimm, weil ich durch meinen Umzug einen so kurzen Arbeitsweg habe und dadurch die geschenkte Freizeit ganz enorm spüre. Auch das macht mich glücklich. Wäre das Glück ein Gegenstand würde ich es ganz fest umarmen.

Happy Weekend ihr Kämpfer und immer schön den Kopf oben halten. Der MS die Stirn bieten und immer neugierig sein und auch immer daran glauben, dass es nicht schlechter wird. Die Gedanken können Berge versetzen. Wie sagte mein Idol Arnie schon damals: „Der Geist setzt die Grenzen. Solang man sich im Geiste vorstellen kann, das man etwas tun kann, kann man es auch, solange man zu 100 Prozent daran glaubt.“

Ich bleibe neugierig, freue mich nochmal, dass heute Freitag ist und wünsche euch ein wundervolles Wochenende und danke, dass ihr meinen Blog lest 🙂

schreib mir gern einen Kommentar

 

3 Gedanken zu „kleiner Zwischenstand zum Wochenende

  1. Marc

    Hallo Dany,

    ich freue mich auch auf morgen und den Käsekuchen (ohne Rosinen!!!). Hoffentlich.

    Liebe Grüße
    Marc

  2. Ähm

    Ein echt volles Programm hast du in der Woche. Wow!
    Ich habe für mich entschieden, mehr Zeit für mich zu haben, heißt ich werde sukzessiv die Arbeitszeit verkürzen. Weil, es ist nur ein Job, keine Berufung. Und vielleicht finde ich die gewonnene Zeit wieder etwas, dass mir mehr Freude macht. Bloggen z.B. oder irgendwas studieren, oder tatsächlich eine Doktorarbeit schreiben?

    Ich habe seit ca. drei Wochen mein Essen umgestellt: Zucker, Weißmehl, Milch- und Fertigprodukte sind raus aus dem Speiseplan. Dafür viel gutes Öl (Omega3), Obst und Gemüse. Heftig ist bei der Umstellung, dass ich als Vegetarierin nun wieder angefangen habe, Fisch und auch Leber (wegen Eisen und Biotin) zu essen. Schon ein komisches Gefühl. Aber Gesundheit geht vor.

    Dein Blog ist genial und gibt viele schöne Tipps für eine MS-Anfängerin wie mich. 😉

  3. Dany

    Hallo Ähm 😉

    ja das klingt sehr voll mein Wochenprogramm, aber ich empfinde das oft nicht so. Gestern war ich den ganzen Tag angeln, was ein Erlebnis ohne Ergebnis. Schreit förmlich nach Wiederholung. Deine Essensumstellung ist super und ja als Vegetarierin wieder Fisch essen, das ist durchaus ein komisches Gefühl. Ich war auch sehr lange Vegetarierin und esse wieder Fisch eben wegen der Omega3 Fettsäuren. Da finde ich muss man ein klein wenig egoistisch sein, weil man in diesem Moment auf sich achtet.

    Achtsamkeit ist bei dieser Krankheit ein sehr wichtiger Punkt, den ich, gebe ich zu, auch hin und wieder vernachlässige.

    Vielen Dank für die Blumen, dass mein Blog genial ist, das freut mich so sehr, weil ich genau das möchte. Vorallem Menschen wie dir, die gerade neu die Diagnose haben und nicht wissen was da los ist, denen soll mit meinem Blog die Angst genommen werden und gezeigt werden, dass man einiges selbst beeinflussen kann. Mit Ernährung, mit Sport, mit positiven Gedanken.

    Wenn du mal ein Thema oder Fragen hast, die du genauer erfahren möchtest, dann kannst du mir auch gern schreiben und ich mach mich dann ans recherchieren und kann dir dann vielleicht (hoffentlich) mit Antworten und Tipps in einem neuen Beitrag behilflich sein.

    Schönen Tag und gutes Durchhalten mit der Wärme diese Woche
    Liebe Grüße, Dany 🙂

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