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Fasten – 1. Tag

Aufgewacht mit Kopfschmerzen, aber kein Hungergefühl. Ich hatte heute morgen Reittherapie, das war ohne Einschränkungen und ich habe mich sehr gut gefühlt. Manchmal wusste ich nicht ob mein Magen knurrt oder der vom Pferd 😉

Direkt nach dem Aufstehen habe ich eine große Tasse stilles Wasser mit einer frischen Zitronenscheibe im Glas und eine Tasse Tee getrunken  und dreißig Minuten Gymnastik gemacht. Zurück von der Reittherapie kam dann der große Moment und ich wagte mich an das Glaubersalz. Vorbereitet hatte ich gestern den Becher mit 2 TL Glaubersalz und heißem Wasser. Wegen all der Horrorgeschichten wie das schmecken soll habe ich mir noch eine halbe Zitrone reingepresst. Und was soll ich sagen, es war gar nicht so schlimm. Hat wie Zitronenwasser mit Salz geschmeckt. Die Minuten vergingen. Stunden später, die Toilette wollte nix von mir wissen. Ich habe dann nochmal auf die Verpackung geschaut und sah, dort stand EL und nicht TL. Das war gestern noch nicht so *haha*. Also nochmal Glaubersalz diesmal mit 2 EL auf 250ml. Und das  wirkte dann auch recht schnell. Anfangs entleert sich der Darm sehr schnell und danach kommt nur noch Wasser raus. Da ich gestern den Entlastungstag hatte und auch auf Toilette war hatte mein Darm heute nicht so viel zum rauswerfen. Man kann sicherlich auch vorarbeiten, wenn man am Vortag zum Beispiel Sauerkrautsaft trinkt, dann ist die Entleerung nach dem Glaubersalz bestimmt weniger schlimm.

Aber wie geht es mir jetzt? Was fällt mir auf?

Ich bin seit heute morgen sehr müde und friere und bin heute Mittag auf dem Sofa eingeschlafen. Kreislaufprobleme habe ich nicht.  Auf meine Beweglichkeit bezogen habe ich das Gefühl die Spastik im linken Fuß ist schlechter und der rechte Fuß fühlt sich sehr dumpf an. Auch wackel ich mehr und das Laufen ist behäbiger. Meine Beine fühlen sich kraftloser an als sonst.

was habe ich heute zu mir genommen:

  • Morgen: 250ml Wasser, 200ml Kräutertee
  • Mittag: 2EL (+2TL) Glaubersalz mit jeweils halber frischer Zitrone, 200ml Gemüsebrühe, 1 Liter stilles Wasser
  • Nachmittag: 1TL Apfelmus mit 1TL Leinsamen, 1 Liter stilles Wasser
  • Abend: 200ml Gemüsebrühe, 1 Liter Kräutertee, 1 TL Apfelmus, 1 TL Leinsamen

heutige Bewegung:

  • 30min Morgengymnastik mit Strecken und Dehnen
  • 30min Reittherapie

negative gesundheitliche Auffälligkeiten nach Fastentag 1:

  • Müdigkeit
  • ich friere
  • Kopfschmerzen
  • Laufen behebiger
  • Spastik linker Fuß etwas mehr, rechter Fuß fühlt sich dick an
  • Fußheber an beiden Füßen seit nachmittag sehr schwerfällig
  • Gleichgewicht schlechter
  • Herpes an der Lippe seit heute Mittag (hatte ich schon Jahre nicht mehr)

positive gesundheitliche Auffälligkeiten nach Fastentag 1:

  • keine

Bin sehr gespannt auf morgen! Ich bleibe neugierig 🙂

Fasten – Vorteile

Ich zitiere jetzt aus den Texten des Buches „Hildegard von Bingen – einfach fasten“ geschrieben von Brigitte Pregenzer und Brigitte Schmidle:

[…] Da während des Fastens Körper, Geist und Seele besonders empfindlich reagieren, sollten eingeschlichene Gewohnheiten wir Rauchen, Kaffeetrinken, Alkoholkonsum, aber auch Dauerfernsehen, stundenlanges Computerspielen oder z.B. ständige Einkaufslust aufgegeben werden. Alle diese Laster wirken sich während des Fastens besonders belastend aus und verhindern die gewünschten Reinigungsprozesse auf allen Ebenen. Wird eine Zeit lang freiwillig darauf verzichtet, ist der erste Schritt Weiterlesen

Fasten – die Vorbereitung

Bald geht es los und ich glaube die Vorbereitung auf die sieben Tage Fasten ist recht wichtig. Heute sind zwei Bücher angekommen, die ich in den nächsten Tagen genauer anschauen werde. Bücher zu diesem Thema gibt es ja in Hülle und Fülle und welches ist das beste? Keine Ahnung. Ich habe mich für Hildegard von Bingen und Mira Brand entschieden.

Auch habe ich mich bereits mit einer Freundin unterhalten, die auch schon sieben Tage gefastet hatte und mir sagte, am Vorbereitungstag sollte man mit Glaubersalz den Darm entleeren.

Der Apotheker heute meinte, dass Glaubersalz sehr aggressiv sei. Dann werde ich darüber auch noch etwas lesen und hier berichten.

Am optimalsten lässt man sich natürlich medizinisch begleiten beim Fasten, damit man nichts falsch macht. Ich greife auf Literatur und Erfahrungen Anderer zurück. Im nano-Beitrag bei 3sat hatte man natürlich nicht genug Zeit, um genauestens zu erläutern wie man einsteigt und wie genau diese sieben Tage aussehen. Ich bin so sehr gespannt, welche positiven Auswirkungen ich durch das Fasten bemerken werde.

es ist spannend und ich bleibe neugierig 🙂

 

Fasten

Am 27.03. lief in 3sat in der Sendung nano ein Beitrag zum Thema Fasten und Multiple Sklerose. Eine an MS erkrankte Frau mit starken Einschränkungen im Gehbereich fastete eine Woche und konnte wie von Zauberhand wieder laufen. Das ist doch gleich ein Fall für mich, das auszuprobieren, ob dem wirklich so ist.

Ich muss allerdings noch einpaar Tage warten bis ich damit starten kann, weil ich diese und nächste Woche zuviele Verabredungen habe und da kann ich das nicht. Das gebe ich ehrlich zu.

Ich muss im Vorfeld sagen, dass mir persönlich schon vor längerer Zeit aufgefallen ist, dass mein Laufen nach dem Essen schlechter ist. Ich bin aber nie auf den Gedanken gekommen zu fasten.

Auch werde ich mal organisieren, dass ich die Sendung bekomme, damit ich sie auf meiner Seite einbinden kann. Hier erstmal der Link in die 3sat Mediathek [möglicherweise nicht mehr verfügbar in der Mediathek]. Der Beitrag startet bei Minute 11:30

Es bleibt spannend und ich neugierig

🙂

Geh deinen eigenen Weg

 

Ich habe heute ein Kurzfilmchen gefunden, zum Nachdenken und wissen, ja das ist auch mein Weg. Ich schaue über den Tellerrand, ich gehe andere Wege, mache verrückte Sachen und weiß tief in meinem Inneren es ist richtig so wie ich das mache auch wenn Andere das nicht immer so sehen.

Dankeschön Lisa für diese Motivation und Bestätigung. Das ist genau richtig!

 

Heilung ist möglich. Ein Kurzfilm von Lisa Engels:

Alternative

Soviel Sport in meinem Leben seit ich klein war. Soviel Bewegung und Freude und Spaß. Und das soll alles vorbei sein wegen dieser fiesen Krankheit? Es ist alles anders geworden. Ich kann nicht mehr mit meinem Rennrad die Straße entlangfegen, ich kann nicht mehr mit meinem Mountainbike durch den Wald über Wurzeln springen oder mit meiner Enduro die Serpentinen rauf und runter düsen oder stundenlang die Berge erwandern.

ABER ich kann mir Alternativen schaffen und muss meinen Kopf dahingehend umtrainierten, dass die Vergangenheit nie mehr so sein wird wie ich es heute gern noch hätte. Und das ist die größere Last für mich.

Für das Fahrradfahren gibt es für mich seit dem Sommer 2015 die Alternative des Tandems. Hier gehts zum Link des Beitrags über meine erste Alternative. Beim Tandem fahren bin ich allerdings abhängig von Anderen, die mich mit dieser, meiner, Alternative unterstützen müssen als Pilot. In Bezug auf das Motorradfahren habe ich eine andere Lösung, eine andere Alternative, gefunden, bei der ich nicht zwingend von einer weiteren Person abhängig bin. Mein Motorrad bekommt einen Seitenwagen, das Gleichgewicht ist hergestellt und damit der Fuß nicht von der Fußraste rutscht ist dort eine Antirutschplatte angebracht. Und aus der Fußschaltung wurde eine Handschaltung.

Was will ich damit sagen? Es gibt definitiv Alternativen, damit man weiter beweglich und aktiv bleiben kann. Ich weiß nicht wielang ich die Alternativen ausüben kann, aber daran denke ich gar nicht. Ich genieße es und freue mich, dass ich mich bewege und mein Kopf muss aber weiter lernen, dass Alternativen wichtig sind für die Teilhabe am Leben, egal wie gut etwas funktioniert.

Was hast du für Alternativen gefunden?

Bei jedem anders

Sehr kurzweilig und gut erklärt. Genau das werde ich oft gefragt. Von Menschen, die in ihrem Umfeld, in der Familie, im Freundeskreis, noch weitere MS-Erkrankte kennen und nicht verstehen, warum es nicht immer die gleichen Symptome hat. Dieses Erklärvideo der Schweizerischen Multiplen Sklerose Gesellschaft hat das für die Antwort sehr anschaulich dargestellt.

Forschungsdurchbruch Teil 2

Auf der Wissensseite vom WDR wurde bereits im Juli diesen Jahres über die Entdeckung bzw. Erforschung des Gerinnungsfaktors 12 berichtet. Den Text der Wissensseite könnt ihr hier lesen.  Am wichtigsten ist für uns MSler der Satz „Allerdings werde es wohl noch einige Zeit dauern, bis ein Medikament zur Verfügung steht und zugelassen ist“.

Möglicher Auslöser für Multiple Sklerose entdeckt (von Sümeyye Algan)

Es könnte eine kleine medizinische Sensation sein. Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen verkünden einen Durchbruch bei der Frage, wodurch Multiple Sklerose ausgelöst wird.

Multiple Sklerose, auch bekannt als die Krankheit mit tausend Gesichtern, ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Bei der Autoimmunerkrankung greift das Immunsystem den eigenen Körper an. Ärzten und Patienten gibt MS seit Jahrzehnten viele Rätsel auf. Neue, wichtige Antworten für eine mögliche Therapie liefert jetzt ein Team der medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen. Patienten können darauf hoffen, dass sich aus den Forschungsergebnissen eine völlig neue Chance zumindest auf Linderung der Symptome ergibt.

Blutgerinnung im Fokus

Ein bisschen stolz sind sie schon, der Essener Neurologe Christoph Kleinschnitz und sein Team. Ihre Erkenntnisse könnten ein echter Durchbruch bei der Erforschung und der Behandlung der Multiplen Sklerose sein. In Zusammenarbeit mit Kollegen der Universität Münster haben die Forscher aus Essen Bestandteile des Blutgerinnungssystems ins Visier genommen. Viele Jahre haben sie geforscht und experimentiert. „Wir haben in unseren Studien herausgefunden, dass ein Blutgerinnungsfaktor in der Entstehung der Multiplen Sklerose eine wichtige Rolle spielten könnte“, erklärt Christoph Kleinschnitz. „Und dieser Faktor kann auch das Immunsystem beeinflussen. „ Die menschliche Blutgerinnung setzt sich aus insgesamt 13 Gerinnungsfaktoren zusammen. Faktor 12 steht nun im Fokus. Die Forscher konnten nachweisen, dass er bei MS-Patienten während eines akuten Schubs besonders hoch ist.

Neue Hoffnung für Patienten

Raubwanze auf Haut

Die Spur zu einer möglichen Therapie liefert ausgerechnet eine blutsaugende Wanze. Aus ihr haben die Forscher ein Protein gewonnen, auf das sie jetzt große Hoffnungen setzen, denn mit dessen Hilfe könnte der krankmachende Faktor bei MS-Patienten gehemmt werden. Das aus der Wanze gewonnene Protein Infestin-4 hat in Tiermodellen  wirkungsvolle Ergebnisse erzielt. Es besitzt die Eigenschaft, den Gerinnungsfaktor 12 blockieren zu können – sogar dann noch, wenn beim Patienten bereits neurologische Symptome ausgebrochen sind. Bei eintretenden Lähmungen, Sehstörungen, Taubheitsgefühlen bis hin zu Muskelkrämpfen, könnte also zukünftig medikamentös eingegriffen werden. Für die Patienten bedeutet das eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität. Allerdings werde es wohl noch einige Zeit dauern, bis ein Medikament zur Verfügung steht und zugelassen ist, prognostiziert Christoph Kleinschnitz.

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Vorurteile gegen MS

Frank Milbrandt ist Patientenvertreter im Landesverband der DMSG Brandenburg. Er ist selbst MS-Betroffen und kennt sich aus mit Vorurteilen gegen die MS.

Mit solchen Vorurteilen wurde ich auch des öfteren konfrontiert. Von „du hast doch gar nichts“ bis hin zu „musst du jetzt sterben?“. Ja auch ich werde sterben, hoffentlich relativ gesund und geistig fit mit 98 😉

Welche Vorurteile hast du kennengelernt bei dieser Krankheit?

Alternativen

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Bist du fit, hast keine Einschränkungen, kein Handicap, würdest du dir Gedanken machen über Alternativen? Ich nicht.

Manchmal kommt man aber in die Situation, zum Beispiel im Falle Multiple Sklerose, dass du Alternativen brauchst. Glück für denjenigen, der darüber noch nicht oder im besten Fall noch nie nachdenken musste.

Ich war früher im Radsport aktiv, bin auch sonst viel Fahrrad gefahren. Nun fing es im Jahr 2011 schleichend an, dass ich Schwächen im Gleichgewicht, in der Ausdauer und der Koordination feststellte. Mein linkes Bein fing an, mir einen Strich durch meine Fahrradrechnung zu machen. Weiterlesen

Smoothies

Ganz druckfrisch lag diese Woche das neu erschienene Buch von Dr. med. Ulrich Strunz in meinem Briefkasten. Ein Buch voller low carb Smoothie-Rezepte. Ein kleines gut bebildertes und kurzweiliges, übersichtliches Buch. Gleich zu Beginn die in fetten Buchstaben zu lesende Überschrift “Keto-Drinks – für mehr Energie, weniger Fett, mehr Gesundheit”. Gestern habe ich meinen ersten low carb smoothie gemixt und er schmeckte sehr, sehr lecker.

Avocado_Kiwi_Smoothie

Die Zutaten für einen Smoothie sind frisch. Ob Gemüse oder Obst, ein Smoothie enthält eine Fülle an wertvollen und leicht verfügbaren Vitalstoffen.

Ich werde im Laufe der nächsten Wochen einige Smoothie-Rezepte auf meiner Seite „food diary“ veröffentlichen und würde mich freuen, wenn du mir schreibst, wie es dir schmeckt und ob du Veränderungen in deinem Energiehaushalt feststellst.

 

Fett als Nervennahrung?

gesunde-fette-1Heute bin ich auf einer weiteren Internet-Suche nach guten Fetten in der Nahrung auf eine Audiodatei von SWR2 aufmerksam geworden. Der Beitrag lief am 17. Oktober 2013 im Radiosender des SWR. Hier geht es um den Zucker, der nicht gut ist fürs Gehirn. Und Zucker steckt ja auch in Kohlenhydraten. Ein zu viel von diesen Kohlenhydraten kann den oxidativen Stress verstärken.

Das betrifft nicht nur die Multiple Sklerose, sondern auch viele andere neurologische Erkrankungen. Die Mitochondrien arbeiten sich dann sozusagen in den Burnout und das schadet der Nervenzelle. Es gilt also den oxidativen Stress im Gehirn zu verhindern. Womit? Mit der ketogenen Diät! Wenig bis kaum Kohlenhydrate und viel gesundes Fett. In dem Radiobeitrag kommt der MS-Patient Christoph Wagner zu Wort. Er nahm gemeinsam mit insgesamt sechzig Teilnehmern, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, an einer Ernährungs-Studie in Berlin teil. Weiterlesen

Rauchen

Die Kommunikation in der digitalen Welt, hinweg über Ländergrenzen, kann oft auch Antworten auf nicht gestellte Fragen liefern. Eine Freundin berichtete mir im Facebook-Chat über eine Mitarbeiterin, diese habe jetzt die Diagnose MS bekommen. Im Laufe der Konversation fragte ich nach, ob die Angestellte raucht. Daraufhin erhielt ich die Aussage “ja”, aber sie fängt jetzt an zu reduzieren”. Ich bin seit vielen Jahren der Meinung, dass Rauchen in keinster Weise gut ist für den Verlauf einer MS.

signaluebertragungBeim Rauchen gelangt das Nikotin über das Blut in das Gehirn, dort setzt es sich an bestimmten Rezeptoren fest. Diese Rezeptoren werden Acetylcholinrezeptoren genannt. Ist das Nikotin im Blut, erreichen die Nikotinmoleküle sieben Sekunden später  das Gehirn, heften sich dort an die Nervenzellen und beeinflussen deren Aktivität. Acetylcholin ist einer der wichtigsten Neurotransmitter. Dieser sorgt für die synaptische Signalübertragung im Nervensystem und beteiligt sich an Lern- und Denkprozessen und steuert die Bewegungen der Muskulatur.

Durch das Rauchen werden den medizinischen Berichten zufolge Muskel- und Nervenzellen nicht mehr rechtzeitig und genügend ernährt. Nervenzellen, die möglicherweise ohnehin durch die Krankheit Multiple Sklerose in ihren Funktionen eingeschränkt werden, erhalten durch das Rauchen zusätzlichen Stress und die beschriebene Unterversorgung.

Die Harvard-Universität hat 2009 eine Studie mit 1.500 MS-Patienten zu diesem Thema durchgeführt und kam zu dem Ergebnis, dass durch das Rauchen der Krankheitsverlauf beschleunigt wird. Weiterlesen

Blog? Neustart!

[…] Seit Wochen überlege ich, wie ich meine Artikel schreiben kann, um andere MS Betroffene damit anzusprechen. Soll ich mit dem wissenschaftlichen Gedanken schreiben oder doch ganz persönlich? Ich habe mich für die “Ich-Form” und meine Geschichte entschieden, die ich zum ersten Mal seit fast 19 Jahren mit anderen teilen möchte. Das ist ein verdammt schwerer Schritt, da ich meine Krankheit für die Sichtbarkeit in der Gesellschaft zum größten Teil sehr gut 16 Jahre lang verstecken konnte. Nun kann ich sie nicht mehr verstecken, weil man es sieht, sobald ich laufe. […]

Diese Zeilen wurden von mir am 17.09.2011 verfasst in meinem damaligen Blog www.zeitgedanke.wordpress.com. 2011 schrieb ich einen Blog mit Texten, die mir halfen, mit der MS besser umgehen zu können und sie damit besser zu verstehen. Es war eine Art Selbsthilfe durch schreiben und texten. Doch irgendwann hörte ich wieder damit auf, denn es ging mir besser und ich wollte die freie Zeit nach meiner Arbeit nicht mehr für Computerzeit hergeben. Das ist jetzt schon über drei Jahre her. Mittlerweile habe ich seit mehr als 22 Jahren diese Krankheit mit allen Höhen und Tiefen und jetzt ist wieder der Punkt gekommen – ich möchte schreiben und meine neuen Erfahrungen gern mit anderen Betroffenen und auch Angehörigen von MS-Erkrankten teilen. In den Thematiken Sport, Ernährung, Umgang mit Stress, Lebensweisen, Medikamenten und all den Alltagssorgen und Glücksmomenten.

Aber warum ein neuer Blog im gleichen Stil? Ganz einfach, ich finde meine Zugangsdaten der alten Seite nicht mehr   😉

Mein Name ist Daniela, mein Spitzname Dany. Herzlich willkommen auf meiner Seite

🙂